Inklusion

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Was macht den Reichtum einer Gesellschaft aus? Wirtschaftliche Macht? Politische Sicherheit? Oder kulturelle Vielfalt? Es ist von jedem etwas. Dennoch: Eine Gesellschaft besteht aus Menschen. Und sie sind es, die das Wohl einer Gesellschaft prägen – und zwar in allen wichtigen Lebensbereichen.

Um nichts anderes geht es bei Inklusion: Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.

Es geht um Menschenrechte. Inklusion ist also kein Expertenthema. Es ist ein Thema, das die Zustimmung Aller erfordert und deshalb gesamtgesellschaftliche Bedeutung besitzt. Einen wichtigen Meilenstein markiert die UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland im Jahr 2009 in Kraft trat. Damit sind die Forderungen des internationalen Übereinkommens rechtlich verankert. Das reicht allerdings nicht aus. Um Denken und Handeln zu verändern, bedarf es weitaus mehr. Es muss auch jedem bewusst sein, wie wichtig Inklusion für das gesellschaftliche Miteinander ist. Sie kann nur dann gelingen, wenn möglichst viele Menschen erkennen, dass gelebte Inklusion den Alltag bereichert. Quelle:"Aktion Mensch"

Inklusive Pädagogik ist ein pädagogischer Ansatz, dessen wesentliches Prinzip die Wertschätzung und Anerkennung von Diversität (=Vielfalt) in Bildung und Erziehung ist. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Verb includere (=beinhalten, einschließen, einsperren, umzingeln) ab.[1] Befürworter der Inklusion betrachten Heterogenität als ‚normale‘ Gegebenheit; Quelle: WIKIPEDIA

 

 

Das von einem Aktionsbündnis ergänzte "Eckpunktepapier" zu Einführung der Inklusion in der Region Hannover

Eine vom Regionsparlament und vom Stadtrat Hannover gebildete Arbeitsgruppe hatte unter wissenschaftlicher Begleitung ein bundesweit beachtetes Eckpunktepapier zur Einführung der inklusiven Beschulung in Hannover entworfen. Ein "Aktionsbündnis Inklusive Schulen in Hannover" hatte dieses Eckpunktepapier noch überarbeitet und in vielen Aspekten klarer formuliert.

Auf der Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention - danach haben Kinder mit Behinderung
unabhängig von ihren Fähigkeiten ein Recht auf gemeinsame wohnortnahe Beschulung an
allgemeinbildenden Schulen - und in der Erwartung, dass das Land Niedersachsen die Voraussetzungen zur bestmöglichen Förderung aller Schülerinnen und Schüler schafft, werden die Schulträger Landeshauptstadt Hannover und Region Hannover die hannoverschen Schulen bei der Fortentwicklung der vielfältigen positiven Ansätze hin zu einer inklusiven Schullandschaft aktiv unterstützen.
Neben der Schaffung gesetzlicher Voraussetzungen und der Bereitstellung von Ressourcen durch das Land Niedersachsen ist auch eine an die Anforderungen der Inklusion. ...

 

Grundsätzliche Informationen über Inklusion