Status: offen

Antragstext

Die AfB Region Hannover fordert die Landesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass an den Berufseinstiegsschulen der Berufsbildenden Schulen den Bedarfen der zu beschulenden Jugendlichen entsprechend ausgebildete Lehrkräfte unterrichten. Schüler:innen mit Schwierigkeiten im Sozial- und Arbeitsverhalten brauchen Lehrkräfte, die darin ausgebildet wurden, diese jungen Menschen zu begleiten und zu fördern, um ihnen ein befriedigendes Leben zu ermöglichen.

Begründung

An den Berufseinstiegsschulen werden jungen Menschen mit verschiedensten Problemlagen unterrichtet. Was sie eint, ist, dass sie bisher in Schule nicht erfolgreich sein konnten. Was sie unterscheidet, ist die Ursache und ihr Umgang mit dem Scheitern. Die Gründe für den Besuch der BES können Förderbedarfe sein, ungute soziale Bedingungen, finanzielle Sorge, Suchtverhalten, allgemeine Renitenz, psychisch kranke Eltern, mangelnde Sprachkenntnisse usw. Dem muss angemessen und kompetent begegnet werden.

Der Bedarf an Beschulungsmöglichkeiten für belastete Jugendliche scheint zu steigen und damit auch die Notwendigkeit Schulplätze zu schaffen. Das darf nicht auf Kosten der Qualität geschen. Denn gerade hier braucht es besondere Kompetenz und Expertise der Lehrpersonen. Fehlt das, führt das zu unzureichender Förderung der Jugendlichen und hoher Belastung der nicht gut darauf vorbereiteten Lehrkräfte.