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frauke-heiligenstadt-150 Foto: SPD
Frauke Heiligenstadt (MdL SPD)
Im schulpolitischen Streit um die Einschränkung des freien Elternwillens unterstützt die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag nachdrücklich die Position des Landeselternrats. "Die SPD-Fraktion steht fest an der Seite der Eltern. Der freie Elternwille steht für uns nicht zur Disposition", erklärte Frauke Heiligenstadt, schulpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, am Mittwoch in Hannover.

"Wir fordern Ministerpräsident McAllister auf, den nun von CDU und FDP gemeinsam unternommenen Vorstoß zur Einschränkung des Elternwillens zu kassieren. Herr McAllister hätte erstmals die Chance, sich von den Positionen seines Amtsvorgängers Christian Wulff mit eigenen Vorstellungen abzusetzen."

Bereits im Dezember vergangenen Jahres war der Angriff auf den freien Elternwillen Thema im Landtag. Damals hatte die FDP-Fraktion entsprechende Vorschläge gemacht. "Schon damals haben wir unsere Position mit einem eigenen Entschließungsantrag eingebracht. Die eigenverantwortliche Entscheidung der Eltern bei der Auswahl der weiterführenden Schule ihrer Kinder muss erhalten bleiben", sagte Heiligenstadt.

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