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29. Januar 2010: 3. Gesamtschultag am 03.02.2010 in der IGS Schaumburg, Stadthagen

Thema: Vielfalt als Chance - Auf dem Weg zu einer neuen Lernkultur

Die Sozialisierungshintergründe von Kindern und Jugendlichen weichen zunehmend voneinander ab.
Daher ist ein konstruktiver Umgang mit Vielfalt gefragt. Heterogenität ist so gesehen nicht ein Problem – sondern eine Chance. Aber das setzt eine neue – oder andere – Lernkultur voraus. Und eine neue – oder andere – Lehrerprofessionalität.

Die Integrierten Gesamtschulen wertschätzen die Unterschiedlichkeit von Menschen und die Vielfalt der Kulturen.

Die Kinder und Jugendlichen in den Gesamtschulen lernen von- und miteinander und sind dabei erfolgreich. Dieser Grundgedanke ist grundlegend für die Planungen des 3. Gesamtschultages gewesen.

Unter dem Thema „Vielfalt als Chance“ treffen sich Lehrkräfte aus 17 Integrierte Gesamtschulen in der IGS Schaumburg, um von- und miteinander zu lernen.

in der
IGS Schaumburg, Schachtstr.53, 31655 Stadthagen
Mittwoch 03.02.2010
09:00 - 16:00 Uhr

Nach dem Einführungsreferat von Heide Koehler aus Wuppertal unter dem Titel „Verschiedenheit nutzen – besser lernen in heterogenen Gruppen“ werden verschiedene Workshops von Referenten und erfahrenen Lehrer/innen angeboten:

  • Heterogenität als Chance
  • Individualisierung – Projektarbeit – Altersmischung
  • Schulentwicklung „Inklusive Schule“
  • Begabungsförderung
  • Arbeit mit dem Portfolio
  • Kooperatives Lernen
  • Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule
  • Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule
  • Unterstützung neuer Integrierter Gesamtschulen

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fortführung der Vernetzung der Schulen innerhalb des Niedersächsischen Qualitätsnetzwerkes zur Unterrichtsentwicklung (NIQU), das von der Robert-Bosch-Gesellschaft gefördert wird.

Neben diesen angekündigten Themen werden sicher auch die aktuellen Erlassentwürfe des Niedersächsischen Kultusministeriums zum „Turboabitur“ in den Integrierten Gesamtschulen eine bedeutsame Rolle spielen.

Die Integrierten Gesamtschulen wollen nach wie vor die Regelschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur. Die aktuellen Erlassentwürfe bieten keine Unterstützung für einen integrativen Unterricht von allen Schüler/innen, sondern nötigen die Integrierten Gesamtschulen, ihre Schüler/innen frühzeitig zu trennen. Schüler/innen brauchen Zeit zum Lernen, um ihre Neigungen zu entdecken und soziales Engagement in der Schulgemeinschaft und in anderen gesellschaftlichen Gruppen zu entwickeln. Dem wird eine Regelschulzeit von 13 Jahren weitaus besser gerecht.

Auch das Volksbegehren für gute Schulen wird am 3. Gesamtschultag weiter auf seine Ziele aufmerksam machen:

  • Gymnasien und Gesamtschulen sollen zur Regelschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur zurückkehren.
  • Die Gründung von Gesamtschulen muss erleichtert werden, also auch kleinere Gesamtschulen mit Drei- bis Vierzügigkeit sollten möglich sein.
  • Die Vollen Halbtagsschulen müssen bestehen bleiben.

Beim 2. Gesamtschultag vor einem Jahr in der IGS Kronsberg-Hannover waren 10 Integrierte Gesamtschulen aus dem ehemaligen Bezirk Hannover anwesend. Im letzten Schuljahr sind sieben neue Integrierte Gesamtschulen gegründet worden, so dass jetzt 17 Gesamtschulen vertreten sein werden. Beim nächsten Gesamtschultag in der IGS Linden-Hannover werden noch weitere Integrierte Gesamtschulen vertreten sein. Die Eltern wählen diese Schulform immer mehr, weil sie zukunftsweisend ist und die Entwicklung der Vielfalt bei Kindern und Jugendlichen im angemessenen Tempo fördert.

Anmeldung zum Gesamtschultag bis Freitag, 21. Januar 2010 (bitte über die Did. Leiter/innen der jeweiligen IGS)

Weitere Informationen

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