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peter_befeld Foto: SPD
Peter Befeldt

26. Januar 2010: Peter Befeldt (AfB Nds): Studie belegt: Betreuungsgeld ökonomisch unsinnig

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat gemeinsam mit dem Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) in einer aktuellen Studie festgestellt, dass eine Verbesserung der schulischen Bildung zu einer deutlichen Steigerung des Wirtschaftswachstums führt. „Die OECD-Studie bestätigt die Argumentation der SPD, dass die Qualität der Bildung ein entscheidender Wirtschaftsfaktor ist und dass sich Investitionen in das Bildungssystem langfristig bezahlt machen“,

erklärte Peter Befeldt, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in Niedersachsen. Besonders erfreulich sei, dass die Studie die große Bedeutung von frühkindlicher Bildung hervorhebe. Befeldt: „Jeder Euro, der in frühkindliche Bildung investiert wird, zahlt sich doppelt und dreifach aus. Deshalb ist das schwarz-gelbe Betreuungsgeld ein fataler Irrweg.

Damit wird Eltern ein finanzieller Anreiz dazu gegeben, ihr Kind von der ersten frühkindlichen Bildungsstation fern zu halten. Dass dieser Weg nicht nur pädagogisch fragwürdig, sondern ökonomisch unsinnig ist, belegt die OECD-Studie klar und deutlich.“ Befeldt forderte, die Mittel aus dem geplanten Betreuungsgeld von voraussichtlich 1,4 bis 1,9 Milliarden Euro direkt in den Ausbau von Kindertagesstätten zu investieren. Hierfür solle sich die Landesregierung stark machen.

„Gerade Niedersachsen würde von Bundesgeldern zum Kita-Ausbau profitieren, das Land hat hier einen gewaltigen Nachholbedarf.“ Die Kommunen in Niedersachsen bräuchten finanzielle Unterstützung, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kleinkinder ab zwei Jahren einzulösen. „Es darf nicht sein, dass die CDU auf Kosten unserer Kinder und der volkswirtschaftlichen Entwicklung versucht, mit unsinnigen Maßnahmen ihr verlorengegangenes konservatives Profil zu schärfen“, sagte Befeldt abschließend.

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