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17. Januar 2021: "(K)eine Entscheidung fürs Leben" - Elterninformation zum Schulwechsel nach der Grundschule

"Da die Veranstaltung "(K)eine Entscheidung fürs Leben" aufgrund der Covid-19-Pandemie leider nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann, wird der Fachbereich Schule der Landeshauptstadt Hannover als Ersatz ein alternatives Beratungsangebot zur Verfügung stellen.

Am 18. und 19. Januar 2021 können Eltern und Erziehungsberechtigte unter der Nummer 0511/168-38013 eine Hotline erreichen, die an beiden Tagen jeweils von 15 Uhr bis 20 Uhr geschaltet ist. Wenn alle Plätze belegt sind, können Fragen oder Kontaktdaten in einer Voicemail hinterlassen werden, um einen Rückruf anzufordern, sobald ein Telefonplatz frei geworden ist.

Selbstverständlich können Fragen jederzeit auch schriftlich per E-Mail an den Fachbereich gerichtet werden. Die entsprechende E-Mail-Adresse lautet Uebergang2021@hannover-stadt.de."

Es gibt eine Vielzahl von Wegen, die in der Landeshauptstadt Hannover zum guten Abschluss führen. Zwei gerade Bildungswege führen zum Abitur. Sowohl an Gymnasien als auch an Integrierten Gesamtschulen kann das Abitur erreicht werden. Nach dem 10. Schuljahr kann aber auch auf ein berufliches Gymnasium gewechselt oder über eine berufliche Ausbildung ein höherer Abschluss bis hin zum Hochschulzugang erreicht werden.

(K)eine Entscheidung fürs Leben - Hotline statt Präsenzterminen

Auf der Homepage der Landeshauptstadt (LHH) Hannover werden bei folgenden Themen folgende Fragen beantwortet:

Thema: Schulwahl

Wer hilft bei der Wahl der richtigen Schulform?

Welche Rolle spielt das Halbjahreszeugnis der Grundschule?

Welche Rolle spielen die Noten im Halbjahreszeugnis der Grundschule?

Thema: Zeitplan

Wann muss ich mich wo anmelden? Anmeldetermine für die 5. Klassen

IGS - Mo, 17.05.2021 - Fr, 21.05.2021 von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr

Oberschulen, Realschulen, Gymnasien u.a. Mo, 14.06.2021 u. Di 15.06.2021 von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr.

Warum finden die IGS-Anmeldung vor den anderen Schulformen statt?

Thema: Vergabeverfahren

Unter welchen Anmeldungen wird ausgelost?

Inwiefern werden die gewählten bzw. gewünschten Schulen berücksichtigt?

Werden Geschwister bevorzugt aufgenommen?

Der angebotene Schulplatz ist sehr weit vom Wohnort entfernt.

Muss man den angebotenen Schulplatz annehmen?

Kann man sich auch für einen Schulplatz in der Region entscheiden?

Thema: Kapazitäten

Bekommen denn alle Kinder einen Platz in einer weiterführenden Schule?

Thema: Inklusion

Wie werden Kinder mit Förderbedarf berücksichtigt?

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover

Die AfB Region Hannover setzt sich für Gesamtschulen ein.

  • Weil möglichst langes gemeinsames Lernen zu einer demokratischen Gesellschaft passt
  • Weil Scharrieren nicht bereits am Ende der 4. Klasse festgelegt werden könne
  • Weil Gesamtschule seit 50 Jahren Erfahrung bei der Individualisierung und Leistungsförderung gesammelt hat
  • Weil wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass durch den Wegfall von (Um-) Wegen im gegliederten Schulsystem durch Wegfall von Real- und Hauptschulen die Zahl der Schüler*innen mit höheren Abschlüssen und der Anteil der Schüler*innen mit Übergang in die gymnasiale Oberstufe (an Gesamtschulen und Gymnasien) steigt
  • Weil die meisten Länder der Welt kein gegliedertes Schulwesen wie in Deutschland kennen und
  • Weil die skandinavischen Länder uns vormachen, wie gut Leistungsförderung und Wahrung sozialer Aufstiegschancen gemeinsam gelingt.
  • weil die pädagogische Forderung deutlich sagt "Wir brauchen ein anderes Schulsystem" (Bertelsmann Stiftung)

Unsere Argumentation entspricht der Position der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule, Landesverband Niedersachsen (GGG) Verband für schulen des gemeinsamen Lernens e.V.

"Der Kampf um die gemeinsame Schule für alle währt mittlerweile über 200 Jahre. Auf der Reichsschulkonferenz 1920 ist die damals geforderte Schule für die Demokratie nur im Bereich der Grundschule durchgesetzt worden. Bei fast allen europäischen Nachbarn wurde die ständischen Vorstellungen des 19. Jahrhundert entsprechende selektierende Schule auch des Jugendalters schon vor etlichen Jahrzehnten erfolgreich umgewandelt zu einer Schule, die jedem unabhängig von seiner Herkunft die erfolgreiche Entwicklung seiner Fähigkeiten und Interessen ermöglicht. Auch in Deutschland sind viele Menschen, Schulen und andere Institutionen dem Ziel der einen gemeinsamen Schule für alle verbunden. Ihnen bietet die GGG als 'Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens' eine Vernetzungs-Plattform und vertritt diese Idee in der politischen Auseinandersetzung.

Weiterführende Infos auf dieser Homepage zum Schulwahl nach der Grundschule

"Umschulen" statt "Abschulen." Die AfB tritt ein für ein "Zwei-Wege-System". Solange "Abschulen" in Niedersachsen möglich und nicht wie in Bremen abgeschafft ist, wäre es für die betroffenen Schüler*innen leichter, wenn sie auf Schulen des gemeinsamen Lernens "umgeschult" werden - also den Bildungsweg wechseln. Allerdings müssten die Klassen dieser Schulen auch von vornherein mit weniger Schüler*innen starten, damit "Umschüler*innen" in Klassengemeinschaften bis zum Ende ihres Bildungsweges aufgenommen werden können.

Vorherige Meldung: 20% der Schüler*innen im 5. Jahrgang der Gymnasien wechseln auf IGS, Realschule und Oberschule

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